Need for Speed Heat -Review



  • Schon witzig zu sehen, dass in meinem letzten Review (NFS Payback) steht, dass mein letztes Review etwa zwei Jahre alt ist. Auch jetzt kann ich schreiben, dass mein letztes Review etwa zwei Jahre alt ist :-) .

    Ich fange direkt mit dem Fazit an. Es ist das beste Spiel der NFS-Reihe für die PS4 und jeder der etwas anderes sagt, der kann nur lügen. Nein im ernst. Das mag sicher daran liegen, dass die Messlatte durch vorige Teile nicht besonders hochgehangen wurde. Allerdings behaupte ich auch, dass NFS Heat ein super gelungenes Spiel geworden ist. Alle NFS-Teile, welche für die PS4 erschienen sind habe ich platniniert und wenn hier eine Rangliste erstellt werden würde, würde sie meiner Meinung nach wie folgt aussehen.

    1. NFS Heat
    2. NFS Rivals (leider kein Review durch mciht erfolgt)
    3. NFS (Review)
    4. NFS Payback (Review)

    Wer geht mit dieser Reihenfolge mit?

    Ok... da ich nun mit dem Fazit begonnen habe, werde ich mit der "Einleitung" weiter machen. Ich habe bei Release von NFS Heat, genauso wie bei Payback, gezögert. Sollte ja kein Wunder sein, nachdem EA seine Spieler mit dem "besten NFS aller Zeiten" in den Vorjahren immer wieder verarscht hat. Also habe ich mir diesmal vorgenommen solange zu warten, bis das Spiel im Rahmen des EA Access Abo kostenfrei zur Verfügung steht. Ok zugegeben, ganz so lange habe ich nicht gewartet, da ich bereits die 10h-Trial im Vorfeld gezockt habe. Doch bereits in der zehn stündigen Testversion wurde mir klar, dass es sich hier um ein tolles Spiel handelt. Folglich war die Vorfreude mega groß, bis das Spiel endlich zur Verfügung stand.

    Storytechnisch sollte man nicht mega viel erwarten. Jedem Spieler sollte bewusst sein, dass es sich hier um einen Arcade-Racer handelt und nicht um Horizon Zero Dawn. Dennoch empfand ich die Story angenehmer als in den beiden vorigen Teilen. An NFS Rivals kann ich mich gerade nicht mehr in dem Umfang erinnern. Sollte auch keinen Spieler verwundern, immerhin war Rivals ein Releasetitel für die PS4 im November 2013. In anderen Krititken zum Spiel wurde bemängelt, dass die Story viel zu kurz war in NFS Heat. Die Kritik mag teils berechtigt sein. Doch meiner Meinung nach sollte man deswegen nicht das ganze Spiel schlecht machen. Ich selbst empfand die Story nicht als übertrieben kurz. Die Spielzeit empfand ich als recht angenehm, gerade im Vergleich zu Payback. In Payback bestand die Story daraus, unendliche stupide Rennen zu fahren und sich in den Ligen hochzuarbeiten. Hier in Heat hat es mir wesentlich mehr Freude bereitet der Story zu folgen und sich davon entertainen zu lassen.

    Die Community schreit immer wieder nach einem Underground-Nachfolger. Dieses Spiel kommt dem sehr nah. Und ich finde gut, dass es dem nur nah kommt. Denn so wie das Spiel geworden ist, hat es nochmal einen eigenen Charme bekommen und sich seine Daseinsberechtigung erkämpft. In NFS Heat muss man seine Tuningteile nicht mehr looten und kann sie wieder kaufen. Man hat viele Möglichkeiten sein Fahrzeug hübsch zu machen und in der Leistung aufzuwerten. Endlich machen solche Dinge wieder spaß anstatt Frust zu verbreiten.

    Nach der Story...
    ... hat man noch die Möglichkeit Sammelobjekte zu aufzulesen, Driftzones zu meistern, Speedtraps zu ballern oder Weitsprünge zu absolvieren. Für das Finden der ganzen Örtlichkeiten, habe ich wegen der Bequemlichkeit mir die aufgedeckte Karte und den Schwarzmarkt-McLaren gegönnt. Nötig ist das sicher nicht. Man kann sich auch die Mühe machen und mit einer aufgedeckten Karte aus dem Internet zu arbeiten. So hatte ich es einst bei Payback gemacht. Das geht sicher auch. Hier empfand ich, dass keine super schwierigen Sachen dabei waren. Bei zwei Speedtraps und der ein oder anderen Driftzone hat es ein wenig länger gedauert, aber es hat nicht gereicht um in die Frustzone zu gelangen.

    Tipps...

    1. Es gibt drei Driftzones, welche nicht auf der Strecke stattfinden. Nehmt hierzu euer Driftauto und baut es ein wenig auf Offroad um. Ich habe den Fehler gemacht, und habe komplett ein neues Auto aufgebaut. Das war unnötig und hat leider wichtiges Geld gefressen.

    2. Bei den Speedtraps habe ich mit dem Schwarzmarkt-McLaren angefangen. Mit diesem Fahrzeug kommt man recht weit. Später habe ich mit dem Koenigsegg weitergemacht. Leider waren dann immer noch zwei Traps übrig. Es fehlte an Beschleunigung. Also habe ich auf den LaFerrari gespart und ihn mit ultmiativen Teilen aufgebaut. Danach waren die die beiden Traps kein Problem mehr.

    3. Für Weitsprünge braucht man nicht unbedingt ein seperates Fahrzeug. Entweder nehmt ihr euer schnellstes Flagship oder eben dann oder Rallyefahrzeug.

    Ich denke zum Gameplay braucht nicht viel gesagt zu werden. Es ist ein NFS-Arcade-Racer und soll so sein, wie das Spiel auch ist. Sucht jemand einen realistischen Racer und schreibt schlechte Kritik, dann möchte ich gern schlechte Kritik über den Kritisierenden schreiben xD.

    Für das Spiel möchte ich eine klare Kaufempfehlung aussprechen!

    Zur Platinbewertung
    Schwierigkeit: 3/10 Es war nur die ein oder andere Driftzone oder Speedtrap herausfordern. Frustfaktor wurde dabei noch nicht ausgelöst, daher diese Dreier-Bewertung.
    Spieldauer: Ich schätze, dass ich etwa 40h für den Platintrophäe gebraucht habe.


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