Tekken vs. SF Diskussion :-)



  • habe ich da gerade street fighter gehört?

    früher auf dem gameboy war es ein klasse spiel und ich hatte auch viel freude damit. wie yugi schon sagt, es fehlt wohl an marketing in deutschland. und wie du selbst schon schreibst, es ist sehr anspruchsvoll.

    was mich extrem stört ist, dass der fluss im spiel kaputt gemacht wird. immer bei einem hit, wird das spiel kurz angehalten. das wirkt einfach abgehackt.bei tekken zb gibt es sowas nicht. dort kann man schöne kick-kombos zeigen ohne, dass immer wieder die szenen beim hit abgehackt werden. so geht einfach die flüssigkeit im spiel verloren.

    ein weiterer punkt, der sehr störend ist, ist die comic-grafik. aber das ist ja wohl geschmackssache. ist hier bei tekken auch anders.

    und nun ein ganz großer punkt. diesen bemängle ich auch bei tekken. bei steet fighter ist es allerdings schlimmer. die spieler verkörpern einfach keinen kampfstil. wenn ich mir die tekken-fighter anschaue, sehe ich taekwondo, wing chun, judo, wrestling, karate, capoaira usw... bei street fighter ist es so, dass die kämpfer alle irgendwelche feuerbälle und so nen scheiß abwerfen können. das macht das spiel einfach so unreal und scheiße... leider gibt es bei tekken mittlerweile auch irgendwelche monster, die laser mit ihren augen abfeuern können. allerdings ist es bei street fighter wesentlich schlimmer.

    bei tekken z. b. liebe ich es mit dem charakter hwoarang zu zocken, weil dieser den taewkondo-kampfstil vertritt. sowas gibt es mmn bei sf schlicht und ergreifend nur im ansatz.



  • hier zb. ein video von hwoarang. man sieht dynamik und schnelligkeit. selbstverständlich ist dies auch an der realität dabei. aber wer taekwondo kennt, der weiß, dass es nicht sooooo unrealistisch ist. gesprungene drehkicks sind ein merkmal im taekwondo. es ist eine freude das video anzuschauen.



  • @BA1128 : zu deinen Anmerkungen wegen Kampfstill: StreetFighter verkörpert genau so wenig irgend ein Kampfstill wie Schach einen Kriegstill verkörpert, ich glaube diese Anforderung an StreetFighter oder Tekken zu stellen, ist einfach falsch. Und das Fluss im Spiel wird nicht kaputt gemacht, sondern hergestellt durch klare Trennung der Phasen der Aktionen. Wie sieht man eigentlich bei Tekken wo die Vorbereitungsphase zuende ist und wo die aktive Phase beginnt bzw. endet?

    Was mir persönlich an Tekken nicht gefällt, ist diese eintönigkeit der Bewegungen, alles ist das gleiche irgend wie, man schlägt seinen Gegner mit dem Fuss oder der Hand, alles passiert ganz langsam, so nach einanander. Ich weis gar nicht ob die Mechanik von Street Fighter (Schlag wird von Block gekontert, Block wird durch Wurf gekontert, Wurf wird durch Schlag gekontert - es ist definitiv sichergestellt dass jede Aktion eine gegenaktion hat) da überhaupt vorhanden ist, du als Experte in Tekken, wie funktioniert dort die Mechanik, wenn Gegner schlägt kann ich blocken, wen Gegner blockt, was soll ich machen?

    Auch diese Feuerbelle und sonstiges haben ganz klare Funktion: du hast Aktionen immer für alle Bereiche - Nah vor dir, Nah drüber, Mittel und Fern. Jeder Character braucht irgend eine Methode um Mittel- und Fernbereiche abzudecken und in SFV gibt es Charactere die Feuerbelle haben oder irgend wie sich dorthin schnell bringen können. Wie wird eigentlich dieses Problem in Tekken gelöst, manche Charactere haben Fernkampftools und machne nicht, oder wie?

    Also im Vergleich zu Street Fighter, sieht Tekken extrem langweilig aus, für mich jetzt. Street Fighter sieht für mich sehr viel aktiver und abwechslungsreicher aus, und ich finde nicht das irgend etwas davon abgehackt wirkt, mal abgesehen davon, das ich dieses Grafikstill super angenehm und gut aussehend finde (was aber wirklich subjektiv ist):



  • hahahaha alex alex alex...

    ich habe nur versucht auf deine fragen einzugehen. ich wollte dir sachlich sagen, warum ich sf nicht gut finde.

    wie du selbst schon schreibst, z. b. grafik ist ein punkt, der sehr subjektiv ist. also lassen wir den punkt mal weg...

    realität ist so eine sache... teils gebe ich dir recht. die andere seite in mir sträubt sich allerdings bei vielen spielen oder auch filmen. für mich wirkt es dann schlicht und ergreifend trashig. und ich glaube du bist auch mit deiner aussage übers ziel hinausgeschossen. nehmen wir mal driveclub vr und driveclub. wenn ich sehe, wie real und liebevoll die autos in ihren details gezeigt werden... das ist einfach der wahnsinn...

    ok... zu deinen fragen... Vorbereitungsphase... wenn ich im taekwondo auf der matte stehe, habe ich keine vorbereitungsphase. es basiert alles auf aktion und reaktion. die einzige vorbereitungsphase, wäre eine täuschung. beispielsweise täusche ich einen kick zum körper an und ziehe das bein aber doch zum kopf. tekken ist genau das... aktion und reaktion... keine vorbereitung. das ist für mich dynamik.

    als experte für tekken würde ich mich nicht bezeichnen. aber ja, es gibt da möglichkeiten. man kann blocken und ausweichen. wenn jemand z. b. oben blockt, kann ihn die beine fegen oder werfen.

    und ja... mit den fernkampftechniken einiger weniger charaktere finde ich ja auch nicht toll. generell gilt, wenn der gegner einen reichweiternvorteil hat, muss man im gegner bleiben.

    wie gesagt... ich wollte nur meine meinung zum ausdruck bringen, in anbetracht dass es einigen vielen spielern auch so geht. so wollte ich deine eigentliche frage beantworten.



  • Eigentlich wollte ich keine Tekken Diskussionen :-)

    Also, deine Vorstellung von "Aktion und Reaktion" ist einfach falsch, ich muss einfach deine hübsche Illusion zerstören. Es gibt keine "Aktion und Reaktion", es ist ein digitales Spiel und folgt digitalen Gesetzen. Genau wie bei SF ist auch bei Tekken so, das z.B. verschiedene Schläge haben verschiedene dauer und wenn wir gleichzeitig einen Knopf drücken, du aber auf einen Knopf mit einem kürzerem Schlag und ich auf einen Knopf mit längerem Schlag, dan triffst Du und ich nicht. Das ist auch bei Tekken so, hier ist z.B. Frame Data von Tekken 6 dem Character Kazuya, jeder Schlag hat eine Vorbereitungsphase, nennt sich hier "Initiation", die Länge der aktiven Phase und die Wiederherstellung ist hier nicht angegeben kann man aber in etwa ausrechnen (nicht genau, da man es ja im Spiel nicht sieht), z.B. Move 1 ist der kürzeste, dauert in der Vorbereitung 10 Frames, insgesamt dauert der Move 26 Frames, was heist dass die aktive Phase mit der Wiederherstellung zusammen dauert 16 Frames. Wenn Du triffst hast Du bei dem ersten Move 8 Frames Vorteil, das heist der Gegner muss ein Move ausführen, dessen Vorbereitungsphase kürzer ist als 8 Frames plus die Vorbereitungsphase von deinem nächstem Move. Bei dem Move "1,1,2" (was auch immer diese Namen bedeuten), wenn der geblockt wird, hast Du einen Nachteil von 17 Frames, was bedeutet das die Zeit für die Vorbereitungsphase von deinem nächsten Move plus 17 muss kürzer sein als der nächste Move von deinem Gegner, sonst trifft der Gegner und nicht Du.

    Das alles ist reine Mathematik, und erzähle mir nicht diesen Quatsch mit "Aktion, Reaktion", "ich stehe auf der Matte", "Tekken ist anders" und sowas, ... was hier entscheident ist, dass du raus findest, welchen Move der Gegner als nächstes machen wird damit du triffst, also wenn du weist, das er blocken wird, darfst du nicht schlagen, weil du mit Frames bestraft wirst und Initierungsphase vom Blocken ist sehr viel kürzer als von jedem beliebigem Schlag, das heist wenn du ihn blocken siehst, ist es schon viel zu spät. Und das ist wie beim Schach, da ist auch keine "Aktion, Reaktion", das ist klare Mathematik und Strategie einerseits, und das Ausnutzen von Vorhersagbarkeiten bei deinem Gegner andererseits.

    Was mir auffält ist, dass alle Schläge übel lange dauern, der kürzeste Schlag hier, hat eine Vorbereitungsphase von 10 Frames und der längste 68 Frames (über eine Sekunde!). Bei SFV die kürzesten Moves haben 3 oder 4 Frames Vorbereitung, die längsten Moves haben ca. 20 Frames Vorbereitung. Es gibt eine aktive Diskussion in SFV, ob Charactere die nur 4 Frame-Schläge haben und keine 3 Frame-Schläge überhaupt als Tournierfähig angesehen werden können. Alle Schläge, die 7 und mehr Frames in der Vorbereitung haben zählen zu extrem langsamen Moves die man nur mit extremster Vorsicht geniesen kann, weil der Gegner in dieser langen Zeit schon mehrere andere Moves machen kann. Also mein Eindruck, dass Takken sehr, also wirklich sehr langsam ist, hat sich voll und ganz bestätigt.



  • ah ok... das war mir schlicht und ergreifend nicht bewusst und wir haben aneinander vorbeigeredet...

    und doch... auf der matte gibt es keine frames... und dieses gefühl habe ich bei tekken eher. ich habe das mit der vorbereitung bereits erklärt. und dabei weiß ich wovon ich spreche ;) immerhin mache ich das schon seit meinem 6. lebensjahr ;)

    naja... zurück zu street fighter... vllt kannst du deine fragen dir selbst beantworten... wollte dir nur dabei helfen.



  • Kein Ding, ich hab mir schon gedacht das Du das nicht genau angeschaut hast. Aber mich interessiert Trotzdem, bei Tekken bist Du nicht auf der Matte, wie wählst Du da, welchen Move Du als nächstes machst? Ich meine wenn du keine Ahnung von der Spielmechanik hast, dann drückst du einfach irgend welche Knöpfe, oder wie funktioniert das?

    Du bist nicht der einzige der das so sieht (ich meine nicht nur Takken, sondern generell Fighting Games) und ich habe bis jetzt nicht kapiert wie die Leute dann spielen, vor allem über längere Zeiträume... Natürlich helfen die extrem langsamen Moves bei Tekken, da hast du alle Zeit zu überlegen was du machst, aber was soll man überlegen, wenn man nicht weis welche Auswirkung das hat?



  • generell das momentum beim kicken abpassen. und angriffe mit blöcken abwehren. die tritttechniken von hwoarang sind sehr effizient und für meine begriffe schnell :-p



  • also alex... ich habe so den eindruck, dass du dich angegriffen fühlst. das war nicht meine absicht!

    wenn du mich als eine solche person hier indirekt hinstellst... ok...

    aber weißt du... ich habe schon oft spiele gekauft, einfach um mit dir zusammen zocken zu können. Leider waren bis auf destiny, killzone und driveclub keine dauerbrenner dabei. und irgendwie habe ich es auch oft nach kurzer zeit schon bereut. zb evolve, elder scrolls, carmageddon usw...

    führ mich ist das einfach ein zeichen davon, dass wir unterschiedliche spiele mögen und nicht ob jemand noob ist oder nicht.

    ich spiele fifa... da gibt es auch turniere... sind jetzt alle fifa-spieler keine noobs?

    wie schon gesagt... in keinem fall wollte ich dir in der diskussion auf die füße treten, sondern nur bei der beantwortung deiner fragen helfen. schade, dass du das so ironisch aufziehst...

    ich möchte nicht mit dir streiten!



  • Ich glaube Du fühlst dich irgend wie angegriffen, ich streite mit Dir nicht und hab dich auch nicht als Noob indirekt higestellt. Es ist einfach so, dass Du dich mit der Spiel Mechanik bei Kampfspielen nicht auskennst, das ist OK, ich bin auch kein Profi, ich habe mich halt in der letzten Zeit viel in diese Thematik eingelesen, SF spielen kann ich nicht gescheit.

    Durch deine Darstellungen, hast Du mir auch gezeigt, dass Du im StreetFighter nichts vertrautes siehst, dabei meine ich nicht andere SF Spiele oder so, sondern Du hast dein Hobby mit Takewandoo, das ist Dir vertraut und in SF findest Du das nicht wieder. Ich finde das super interessant, eben dieses Konzept, dass viele nach vertrautem in den Spielen suchen, oft sogar nichts neues wollen. Das sieht man z.B. an solchen Aussagen, wie "CoD IW ist total schlecht, dieses Weltraumgebalere, total unrealistisch", dort finden viele auch nichts Vertrautes einfach.

    Ohne deine Erklärungen wäre ich vllt. nie auf die Idee gekommen, ich selber suche meistens Spiele die irgend wie ganz anders sind, als das, was ich bischer kenne. Diesen Bedarf unbedingt vertrautes zu finden habe ich nicht so, aber wenn ich mich jetzt so umsehe, für viele ist das wohl wichtig.

    Was ich für ein wenig traurig halte, dass Leute verschiedene Spiele total nieder machen, darüber negative Kritiken überall hinterlassen und sonst was, nur weil sie in dem Spiel für sich persönlich nichts Vertrautes gefunden haben oder noch schlimmer, einfach nur Aufmerksamkeit wollen. Du läst ja auch keine Gelegenheit aus, um sich schlecht über Street Fighter zu äusern, sag mir, was treibt dich dazu?

    Spiele zu kaufen, nur um mit mir zu spielen soltest Du lassen, das bringt nichts. Wenn Du das Spiel nicht spielen willst, werde auch ich daran nichts ändern können. Und SF solltest Du dir auch nicht kaufen, du wirst nur deine negativen Meinungen bestätigt sehen und diesen Schritt bedauern.

    Mit meinen Äusserungen habe ich nichts andeuten wollen oder etwas zwischen den Zeilen schreiben wollen, es tut mir Leid wenn das so rüber gekommen ist.



  • :-D Mal im Allgemeinen finde ich es immer wieder höchst interessant, wie Blengon die Welt erforscht. Also das meine ich jetzt durchaus ernst. Kannst ja mal irgendwann eine Doktorarbeit schreiben :-) Also zum Thema:
    Unabhängig von Kampfspielen ist es denke ich so, dass erstmal viele Leute aus verschiedenen Gründen zocken,die sich vielleicht auch miteinander kombinieren,sei es aus reiner langeweile, um aus der realität zu flüchten, da es einfach interessant ist/spaß macht etc. Bei mir persönlich ist es so,dass ih einerseits Spaß an den verschiedenen Spielen habe und es sehr interessant finde, was Games eigentlich aussagen wollen, was für ein Hintergrund es hat, oder auf was für eine Art und Weise es einen diese vermitteln will. Das ist auch ein Grund, warum ich soviele Spiele zocke,da ich möglichst viel verschiedene zumindest mal gesehen haben will. Ich fand auch eigentlich noch kein Spiel(mit story), was ich je spielte,so richtig schlecht, vielleicht schlecht umgesetzt aber vom grundsatz nicht,da hinter jedem ja durchaus was steckt. Zudem lernt man beim zocken, auch wenn man sie nur hört oder als fiktive figur sieht, viele verschiedene leute kennen,aus den verschiedensten Schichten und Kulturen, was ich teilweise eigentlich noch interessanter finde, als manchmal das Spiel selbst. :-D Vor allem bei Spielen wie The Division, Battlefield, Fifa Pro Club oder Overwatch habe ich bestimmt mit 1000 Leuten in einer Party gezockt und es ist durchaus immer ein anderes erlebnis. So ist es doch auch interessant wie es ist wenn man an einem tag mit 2 60jährigen spielt und am nächsten tag mit 2 14jährigen oder ob man mit deutschen spielt oder mit leuten die aus bosnien,russland oder kasachstan kommen. Teilweise spielen wohl auch Leute sehr gern miteinander, die im RL nie miteinander befreundet wären und es macht schon was her, wenn du sagen wir mal koop. spielst und dein team aus einem rentner,ein reichen bänker,ein drogendealer und ein schüler besteht. Auch unser Clan ist sehr interessant,da wir im clan auch dutzende verschiedene kulturen/persönlichkeitn haben.
    Aber um zum Thema zurückzukommen:^^
    Letztlich gilt das auch für Fighting Games. Manche wollen irreales erleben, manche ihr hobby dort virtuell weiterführen, andere vielleicht sogar was draus lernen, während wieder andere brutale Gewalt wollen und in diesem Genre spiegeln die Spiele verschiedenstes wieder, wodurch auch kaum einer alle mögen wird. Ich z.b. mag Mortal Kombat/Injustice bzw. ziehe sie anderen fight games vor,da sie irreal sind und mit humor die kämpfe rüberbringen. Street Fighter und vor allem tekken sind mir dann im Vergleich! zu realistisch,langweilig. Ich würde sie aber nie als schlechte Spieel darstellen. Nur repräsentieren sie halt eine andere Art von Spiel. Ich denke z.B. das die street fighter entwickler großartige arbeit machen,da sie immer wieder neues zeug rausbringen
    und zum "schlechtreden von street fighter oder anderen Spielen":
    Wenn einem ein Spiel nicht gefällt,vor allem! im vergleich zu irgendwas vertrauten,neigen halt viele dazu zu sagen,dass es scheisse sei, dabei achten sie aber nicht darauf obs denn am spiel selbst liegt oder nur am persönlichen geschmack. Wenn z.B. in Fifa Kopfbälle nun viel stärker wären,würden wohl alle die oft flanken und kopfbälle machen sagen,dass das spiel geil sei, während dann alle andeen sagen,dass es scheisse sei und die früheren fifa viel besser waren. Dabei ist ja aber fifa nicht scheisse,sondern es passt nur nicht zum "alten vertrauten" oder persönlichen geschmack. Ne andere Geschichte ist dann wieder dieses äpfel mit birnen vergleichen. Vor allem wird ja immer alles mit gta verglichen. Aber wer das macht, der schaut einfach nicht auf z.b. watch dogs als eigenes Spiel ansich,was seine eigene geschichte erzählt auf seine eigene art und weise mit seinen eigenen hintergründen(also das worauf ich bei spielen meistens achte)nein die sehen dann z.b.,dass sich die autos nach ihren geschmack in gta besser steuern oder es dort,obs sinn macht oder nicht mehr nebenaktivitäten gibt und schon ist watch dogs in ihren augen ein billiger gta abklatsch. Dann gibts natürlich noch die vielen Leute,die ein Spiel nie gespielt haben,dann aber sehen,dass freund x es ja scheisse findet oder es allgemein keine guten wertungen hat und dann auch einfach jedem erzählen,dass es ja scheisse ist ohne sich einen eigenen eindruck zu machen.

    Letztlich: Spiele repräsentatieren verschiedene Geschmäcker und dementsprechend findet jemand etws gut,was ein anderer nicht gut findet,was aber nicht bedeutet,dass etwas schlechter ist als etwas anderes. und ihr beide könntet noch 5 Jahre zwischen tekken und sf5 diskutieren, letztlich habt ihr einfach verschiedene geschmäcker und seit nach euren geschmack zufrieden mit euren games. :-)



  • Kann Yugi nur Beistimmen, Geschmäker sind unterschiedlich, deshalb gibt es ja überhaupt so viele Spiele.
    Ich mein, Basti, du hast es doch selbst gesagt, bezüglich der Grafik: "ein weiterer punkt, der sehr störend ist, ist die comic-grafik. aber das ist ja wohl geschmackssache". Wieso sollte das bei Gameplay anders sein? Jeder mag anderes Gameplay, Alex ist definitiv ein eher sehr strategischer Mensch, er will die Spielmechaniken immer genau verstehen, damit es dadurch besser werden kann, das sieht man auch an seinem Thread zu Overwatch. Es gibt aber nunmal Spiele, und Tekken scheint da eins von zu sein, die absichtlich die genaue Logik hinter den Spielmechaniken nicht preisgeben. Alex wird sich jetzt wundern, warum sie das tun sollten, dann kann man das ja gar nicht meistern!? Das stimmt nicht, aber die Art so ein Spiel zu spielen ist eine ganz andere, weniger Strategisch, mehr aus dem Bauch/Instinkt heraus, und genau das ist das Gefühl das Basti bei Tekken so gefällt und was ihn an das echte Taekwondo erinnert.
    Aber das sind jetzt nur meine oberflächlichen Analysen, ich habe keines der Spiele gespielt, den einzigen Prügler, den ich je gut fand, ist Smash Bros. :D



  • @Yugi3000 und @Tantalus3D haben es begriffen :-)

    Das alles ist für mich auch in so fern interessant, dass es ja nicht bei Spielen so bleibt, im Endeffekt die gleiche Systematik gilt überall. Und auch das Konzept mit "Vertrautem", natürlich neben dem persönlichem Geschmack, ich kenne haufen Leute die nur in der Urlaub fahren bzw. den Urlaub gut finden, wenn es dort Schnitzel mit Pomes gab, blos nix neues probieren. Ich hab mich immer gefragt warum ist es so, wenn ich was anderes sehe will ich igrend wie neue Erfahrung kennen lernen, aber es ist einfach so dass viele etwas persönlich vertrautes brauchen, sonst fülles die sich unwohl. Die Leute stellen es dann so dar "der Urlaub war scheiße", "das Spiel ist scheiße", ...

    Oder umgekehrt, wenn ich heute software Schreibe, muss ich in die Software Dinge integrieren, die den Leuten vertraut vorkommen, auch wenn diese Dinge in der Software nichts verloren haben. Einfach damit Leute sich dadurch wohl führen, eine gewisse Gemütlichgeit empfinden, diese Menschen reflektieren kein bischen darüber, es geht auch nicht um Optimieren oder besser/schlechter.

    Ich arbeite schon seit über 12 Jahren bei einer Firma die ein Datenbank Produkt entwickelt hat. Ich bin praktisch seit Anfang an dabei, bin Cheffarchitekt und habe große Teile des Produkts selbst entworfen und implementiert. Gerade in den Anfangszeiten war das Problem stark da, dass man zu einer Firma kommt und sagt, schaut mal, hier ist unsere Datenbank, wenn ihr die alte wegschmeist werden eure Prozesse statt 2 Tage, 10 Minuten brauchen und kosten tut es auch nur die Hälfte. Alle gleich "Interessant, was muss man dazu machen?", die schauen sich das an, stellen Fest, man muss nichts machen, bei Ihrem bisherigem Produkt haben die zwei Leute die Vollzeit nur an Optimierungen drehen, dann sehen die unser Produkt an und fragen "Wie optiemiert man das?", man fragt zurück "Wozu optimieren? Es läuft mehr als Faktor 100 schneller, man braucht sich nicht darum zu kümmern", dann sagen die "na, das geht so nicht" und bleiben bei Ihrem altem Produkt, zahlen das doppelte, manchmal sogar das fünffache und es läuft 100 mal langsamer. Aber alte vertraute Dinge kann man plötzlich nicht mehr machen und das ist eine hürde, die man irgend wie mental nicht überwinden kann.

    Vor einigen Jahren hat SAP (auch Oracle vor kurzem) ein Konkurenzprodukt raus gebracht, das funktioniert ziemlich schlecht, ist übel teuer, aber baut auf ähnlichen Grundkonzepten auf. In diesem Zuge haben die sehr viel Werbung gemacht, dass diese Konzepte total gut sind, die Zukunft darstellen und weis auch nicht was die so alles in ihrer Werbung so rein schreiben. Plötzlich, wenn wir zu den alten (beihnah) Kunden wieder kommen, für die ist es jetzt Plötzlich (nach 5 Jahren hirnwäsche seitens SAP) alles vertraut, die kaufen es bei uns und sind super zufrieden damit (das SAP Produkt haben die auch getestet und festgestellt das es nicht funktioniert). Das hätten die vor 10 Jahren schon machen können und haufen Geld und Zeit sparen können, aber damals war das einfach nicht vertraut genug.



  • Jaja, dass kenne ich :D .
    Ich bin ja auch Entwickler, seit fast 15 Jahren in der gleichen Firma, und was wir immer damit zu kämpfen haben die Kunden davon zu überzeugen dass sie doch aus ihrem "So haben wir das schon immer gemacht" auszubrechen, unglaublich o.O
    Aber mir geht es da mehr so wie dir @blengon, ich suche auch immer neues, sei das im Urlaub (ich fahre nie 2 mal an den gleichen Ort und am liebsten jedes mal in ein anderes Land) oder bei Spielen. Wenn ein Spiel nichts neues bietet kann es noch so gute Bewertungen haben, I don't care! Daher interessiert mich auch Overwatch nicht, das ist nur Team Fortress in einem hübscheren Gewand. Deswegen mach ich auch VR so gerne, das ist einfach mal was ganz anderes.
    Ehrlich gesagt ist es auch eines der Dinge, die für mich am schwierigsten zu Verstehen sind, warum Menschen lieber bei dem bleiben, das Ihnen vertraut ist. Wenn man seinen Horizont nicht erweitert bleibt man doch irgendwann auf der Strecke, oder?



  • Was @Tantalus3D schreibt über Bauchgefühl ist auch so ein extra Thema, diese Trennung von Spielen auf die, die eher auf Bauchgefühl setzen und die, die eher auf Strategie und Mathemathik setzen. Natürlich ist diese Trennung nie eindeutig, z.B. Overwatch, die Strategie und Mathemathik bei Overwatch ist richtig nur im Profi eSports Bereich mit Trainer und allem drum und dran möglich, auf niedrigerem Nevau ist es eher auf Bauchgefühl aufgebaut, da du ja nicht klar die Vorgänge berechnen kanst.

    Bei Street Fighter ist es ganz anders, da kannst du ein Replay Video mit einem Zettel in der Hand anschauen, alles exakt durchrechnen und aufschreiben. Du kannst selber wirklich jeden einzelen Zug oder Fehler, oder was auch immer mit exakten Zahlen belegen, Vorteile durch rechnen und genau sagen warum genau dieses Ergebniss zustande kam. Du musst kein Profi Sportler sein, um das zu machen, das Spiel ist vollständig darauf hin implementiert. So gesehen ist Street Fighter wirklich einfach nur Schach, dort kannst Du auch alles jederzeit durchrechnen, dort gibt es z.B. überhaupt kein Bauchgefühlbedarf in dem Sinne, du kannst auch mit reiner Mathemathik spielen. Bei SF geht es so nicht ganz, da man für reine Mathemathik zu wenig Zeit hat, die kann man nur im Vorfeld und beim Üben machen.

    Das Bauchgefühl ist aber nicht zu unterschätzen, er ist sehr viel schneller, als bewuste Mathemathik, und zwar richtig global schneller, auch wenn viel weniger präzise. Schon seit Jahrtausenden forschen unzählige Leute und Generälle an den Möglichkeiten diese beiden Sachen zu verbinden, um bei im Kampf die Armee mit mathematischer Präzision kämpfen zu lassen aber mit der Geschwindigkeit vom Bauchgefühl. Grossteil des Buches "Die Kunst des Krieges", das über 2000 Jahre alt ist, handelt genau darüber.

    Ich frage mich gerade, welche Spiele gut dafür geeignet sind, diese Übertragung von Mathemathik auf Bauchgefühl zu üben? Vllt. ist Overwatch sogar ein gut geeignetes Spiel dafür, ich weis es nicht. Im Endeffekt muss das Spiel sozusagen in zwei Modi laufen können, so und so, so dass man mit Mathemathik übt, und mich Bauchgefühl kämpft. Wenn ich mir Recht überlege, ist SF genau so ein Spiel, einfach weil im Kampf hast du keine Zeit für Mathemathik, die muss schon ins Bauchgefühl durch Training über gegangen sein.



  • @Tantalus3D : bezüglich dessen, dass die Leute ihr Horizont nicht erweitern wollen, habe ich eine Theorie (was? das hat jetzt echt keiner erwertartet, @blengon hat Theorie zu einem komischem Thema das keinen interessiert :-))

    Das Vertraute ist im Endeffekt einfach eine Übertragung von neuem auf das bischer bekannte, der Gehirn macht das dauernd, wenn wir etwas sehen, was wie Tisch aussieht, dann ist es für uns Tisch, das sparrt im Gehirn Ressourcen für Notfälle. Instinktiv empfinden die Menschen das Unbekannte und völlig Neue als Notfall und Gefahr. Das Gehirn sparrt diese Ressourcen genau für so ein Fall, aber andererseits ist das auch das einzige was den Horizont erweitern kann.

    Andererseits wenn man immer alles auf das bisher Bekannte überträgt, wird das bisherige Horizont auch unscharf, wie bei so einem digitalem Bild, der an Auflösung verliert. Das kennt man vom Photoshop, das Rohmaterial muss immer viel höher Aufgelöst sein und mehr Farbtiefe haben, als das Ergebniss, weil im Zuge der Verarbeitung viel Verlust entsteht. Dann gibt man sich schnell mit Halbwahrheiten zufrieden, also sowas wie "Ich hab irgend welche blöden Plastikteile an meinen Golf dran geschraubt, hab ihn tiefer gelegt und stelle mir jetzt vor, ich bin in einem Rennwagen, diesen Prozess nenne ich dann auch liebevoll 'tuning'!". Oder Frauen die sich super sexy anziehen und sich dabei Vorstellen das die richtig geil im Bett sind, oder 50 Shades of Gray im Zug beim lesen ganz hoch halten, um jedem zu zeigen "so eine bin ich". Einfach weil man ständig auf den selben vertrauten Sachen rumreitet und der instinktiv gefühlten Gefahr aus dem Weg geht, kann man die eigene Weltvorstellung irgend wann auch nicht mehr richtig fassen und lässt sich leich manipulieren. Das führt dann zu diesen Menschen, die sagen "Ich bin jetzt 40, hab alles im meinem Leben gesehen, ab jetzt ist alles nur noch der selbe Scheiß, ich kann nichts mehr neues lernen", ist ja klar, wenn alles wie drei große Pixel aussieht, dann hat man die in jeder Anordnung schon mal gesehen und erfährt nix mehr neues. Und wenn das so weit ist, etwas neues zu lernen ist praktisch unmöglich, weil das Gehirn sich radikal umstellen müsste, das geht dann nur noch in ganz kleinen Schritten ganz langsam.



  • Was willst du jetzt eigtl. Damit sagen ausser das @BA1128 es nicht begriffen hat?



  • Bei den letzten Posts habe ich überhaupt nicht über BA gesprochen, oder was meinst Du?



  • Naja was du damit sagen willst. Ausserdem heißt die Diskussion Street Fighter vs Tekken und nicht Blengon schwadroniert über Street Fighter Horizonte.



  • Ach, Street Fighter vs Tekken habe ich nur aus Spaß genannt, weil der Basti immer bei den Worten "Street Figther", gleich "Tekken" sagen muss, die letzten Posts in diesem Thread haben aber nix damit zutun, auch nix mit Basti. Ich schreibe das nur aus langeweile, wir leben hier im freiem Forum, wenn es dir nicht gefällt, lies es nicht :-)



  • Ich habe nicht gesagt das mir das nicht gefällt, sondern nur was du damit jetzt sagen willst. Und wenn das hier so ein freies Forum ist, warum wurde ich dann zensiert (Stichwort: Downgrade)


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