Kingdom Come - Entwickler hatten zu wenig Zeit



  • Am 13. Februar 2018 kam das Mittelalter-Rollenspiel Kingdom Come: Deliverance auf den Markt und verkauft sich seit diesem Tag ziemlich gut. Doch auch wenn es schon viel Lob für das Werk von Warhorse Studios gab, sind die Entwickler nicht gänzlich zufrieden. Das machte vor kurzem auch der Produzent Martin Klima im offiziellen Forum klar.

    So gab er ganz offen und ehrlich zu, dass er sich am Ende der Entwicklung etwas mehr Zeit gewünscht hätte, um Kingdom Come: Deliverance weiter zu optimieren. Auf diese Weise hätten er und sein Team das Spiel noch mehr in Richtung einer "Triple A"-Produktion bringen können - was es seiner Meinung nach keinesfalls ist.

    "Ich denke nicht, dass KCD mit solchen Spielen wie Assassin's Creed oder Shadow of War konkurrieren kann. Wir haben schlicht und einfach nicht die Ressourcen, um ein Spiel dieses Kalibers zu entwickeln. Allerdings sehe ich es auch nicht als ein Indie-Spiel an. (...) Wir sehen einen Trend bei Indie-Spielen, die sowohl etwas origineller als auch weniger verzeihend sind: Aufgrund von begrenzten Budgets müssen sie in einem Format entstehen, das für die Entwicklung etwas einfacher ist. So sind beispielsweise viele von ihnen 2D-Plattformer oder Top Down Scrollers. KCD stellt einen Versuch dar, eine Brücke zu schlagen. Im Herzen ist es ein Indie-Spiel - mehr hardcore, fordernder und heftiger. Doch es hat die Grafik und Produktionsqualität eines Triple-A-Spiels."


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